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VDA: „Ein aktiver Beitrag zu mehr Verkehrssicherheit“

Matthias Wissmann, Präsident des Verbands der Automobilindustrie (VDA), über die Arbeit des BAW:
„Die Anforderungen an den Beobachterkreis Automobilwerbung werden angesichts der Herausforderungen, vor denen die Werbung auch durch neue Ansätze aus Brüssel steht, weiter wachsen. Dem BAW stellt sich damit noch mehr als bisher die Aufgabe, bei der kontinuierlichen Auswertung von Anzeigen der Automobil-, Reifen- und Kraftstoffhersteller bedenkliche Werbung herauszufiltern und diese im Dialog mit den Inserenten zu ,entschärfen’. Das ist alles andere als ein leichtes Geschäft. Es ist vielmehr eine notwendige und wichtige Arbeit, vor allem ist es ein aktiver Beitrag zu mehr Verkehrssicherheit. S eit 1970 ist die Zahl der Unfalltoten
um mehr als zwei Drittel zurückgegangen. Der Beobachterkreis hat mit seiner Arbeit auch hierzu einen ganz wesentlichen Beitrag geleistet.

Die Kreativität der Hersteller findet natürlich auch in der Werbung ihren Niederschlag. Die Automobilwerbung rückt die Innovationsfähigkeit und die Lebendigkeit der gesamten Branche ins Bild, sie ist zudem Ausdruck
der großen Leidenschaft, mit der das Automobil weltweit untrennbar verbunden ist.Dennoch muss es zulässig sein, auch Korrekturen zu setzen, wenn – bei aller verständlichen Begeisterung für kreative Werbung – über das Ziel hinausgeschossen wird. Bei den Bemühungen um einen Ausgleich zwischen den mitunter sehr unterschiedlichen Positionen einer Marketingabteilung und der neutralen Mitglieder des Beobachterkreises bedarf es im BAW einer Professionalität, die man durchaus mit dem nicht immer leichten Balance-Akt des Hersteller- und Zulieferer-Verhältnisses unter dem Dach des VDA vergleichen kann. Bei der Automobilwerbung steht die Verantwortung für die Verkehrssicherheit damit ebenso im Vordergrund wie das Bekenntnis zum Markt. Nicht starre gesetzliche Regeln oder Vorschriften sind hier die richtige Lösung,
sondern die Bereitschaft zur freiwilligen Selbstverpflichtung, mit Werbung verantwortungsvoll umzugehen.“

Ein Erfolgsgeheimnis des Beobachterkreises sieht Matthias Wissmann in der „fachlichen  Mischung“,
die sich seit vielen Jahren  als sehr förderlich erwiesen habe: „Die Vertretung der Medien, der Marktforschung, der Sicherheitsarbeit und der Sicherheitsforschung entspricht genau dem Anforderungsprofil für die sicherheitskritische Beobachtung der Automobilwerbung und der Kommunikation mit den Verbänden und Werbeverantwortlichen. Eine besondere Leistung des Beobachterkreises ist auch darin zu sehen, dass
er seine Kriterien für die Bewertung der Automobilwerbung gestützt auf wissenschaftliche Untersuchungen kontinuierlich den gesellschaftlichen Veränderungen und den damit korrespondierenden Wertemustern anpasst.“


VDIK: „Die Arbeit des Beobachterkreises ist heute noch wichtiger“

Senator a. D. Volker Lange, Präsident des Verbandes der Internationalen Kraftfahrzeughersteller (VDIK),
über die Aufgaben des Beobachterkreises Automobilwerbung: „Es liegt in der Natur der Sache, dass es bei der Diskussion konkreter Kampagnen zu abweichenden Meinungen zwischen dem Beobachterkreis und den Werbeverantwortlichen kommen kann. Letztendlich schafft der Beobachterkreis aber eine Sensibilität für die Frage, was noch geht bzw. was bedenklich sein könnte.

Die gute Arbeit des Beobachterkreises bietet die Grundlage dafür, dass gesetzliche Vorschriften, die die Werbung einengen, unterbleiben. Da sich auch die EU mit dem Thema Fahrzeugwerbung und Verkehrssicherheit befasst und Empfehlungen ausgesprochen hat, welche Themen in der Fahrzeugwerbung vermieden werden sollten, ist die Arbeit des Beobachterkreises heute noch wichtiger als zum Zeitpunkt
seiner Einrichtung. Ich möchte betonen, dass wir – die Automobilverbände VDIK und VDA – den Beobachterkreis unterstützen und seine Aufgabe als wichtig und sinnvoll ansehen.“


 
Wissenschaftliche Basis-Studien zur Automobilwerbung

Horst Nowak, Verkehrs- und Marktpsychologe, Gründer und geschäftsführender Gesellschafter der Sinus Lebensweltforschung GmbH in Heidelberg und Chairman der Sociovision S.A. in Paris, zum wissenschaftlichen Hintergrund der Arbeit des Beobachterkreises Automobilwerbung: „Der Arbeit des Beobachterkreises liegen zwei Basis-Studien zugrunde, in denen die Einstellungen und Motive der Autofahrer in ihrer Wechselwirkung mit den Botschaften und Animationen der einschlägigen Werbung untersucht wurden. Bei der Basis-Studie II, abgeschlossen 2001, wurden die wesentlichen Inhalte (Botschaften) dieser Werbung und die jeweils herangezogenen Erlebnisumfelder kategorisiert. Bei der Analyse wurden auch die zwischenzeitlichen Veränderungen gesellschaftlicher Wertemuster berücksichtigt, die erfahrungsgemäß erheblichen Einfluss auf die Wahrnehmung und Verarbeitung werblicher Botschaften haben.“

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